Datenmodellierung 26.09.2024¶
UML:¶
UML ist wie eine Zeichensprache für Computerprogramme. Stell dir vor, du möchtest jemandem erklären, wie ein Spiel oder eine Maschine funktioniert, ohne alles aufzuschreiben. Du machst stattdessen Bilder und Symbole, um zu zeigen, wie die Teile zusammenarbeiten.
Beispiel:¶
Wenn du ein Haus baust, kannst du einen Plan zeichnen, der zeigt, wo die Zimmer sind, wie groß sie sind und wie sie verbunden sind. In UML macht man dasselbe, aber für Computerprogramme. Man zeichnet, wie verschiedene Teile eines Programms (wie Figuren in einem Spiel oder Autos in einer App) miteinander verbunden sind und zusammenarbeiten.
UML hilft also, Dinge übersichtlich zu zeichnen, damit man versteht, wie ein Computerprogramm funktioniert!
Die fünf Ebenen der Datenmodellierung beginnen mit den Kundenanforderungen (Ebene 1), bei denen die spezifischen Wünsche des Kunden zu Datenarten, Organisation, Abfragen, Leistung und Sicherheit erfasst werden. Diese Anforderungen müssen strukturiert erhoben und dokumentiert werden, um ein passendes Datenmodell zu entwickeln.
Das konzeptionelle Datenmodell (Ebene 2) bildet die Kundenanforderungen formal ab, ohne technische Details zu berücksichtigen. Es dient dazu, die fachlichen Anforderungen klar darzustellen. Das logische Datenmodell (Ebene 3) fügt technische Aspekte hinzu, die für die Umsetzung in einem Datenbanksystem wichtig sind.
Das physische Datenmodell (Ebene 4) ist die konkrete Implementierung des logischen Modells in einem Datenbanksystem. Ein gängiges Modell zur Datenmodellierung ist das Entity-Relationship-Modell (ER-Modell). Es stellt Objekte (Entitäten) und ihre Beziehungen dar. Entitäten sind Dinge wie „Angestellte“ oder „Projekte“, und Beziehungen zeigen, wie sie miteinander verbunden sind, z.B. „Angestellter leitet Projekt“. Das ER-Modell besteht aus Entitätstypen, Beziehungstypen und Attributen, die diese beschreiben.
Die Ebenen 2 (konzeptionelles Modell) und 3 (logisches Modell) sind dabei besonders wichtig, da sie die fachliche und technische Sicht auf die Datenstruktur abbilden.


