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Verkehrssimulation mit Ozobots

Was sind Stakeholder?

Stakeholder sind alle Personen, Gruppen oder Organisationen, die ein Interesse oder einen Einfluss auf ein bestimmtes Projekt, eine Organisation oder ein Unternehmen haben*. Dazu zählen sowohl interne als auch externe Parteien, die von den Aktivitäten oder Entscheidungen eines Unternehmens betroffen sind oder diese beeinflussen können.

Stakeholder:

  1. Autos

  2. LKW

  3. Bus

  4. Tram

  5. Fussgänger

  6. Fahrradfahrer

Anforderungen:

1. Anforderungen von Autos

  • Effiziente Ampelschaltung:

Minimierung der Wartezeiten an Ampeln, um den Verkehrsfluss zu optimieren.

  • Stauvermeidung:

Frühzeitige Erkennung und Umleitung bei Verkehrsstaus oder Unfällen.

  • Geschwindigkeitsoptimierung:

Unterstützung bei der Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen und fließender Übergang zwischen unterschiedlichen Geschwindigkeitszonen.

  • Navigation und Routenplanung:

Echtzeit-Updates für die Navigation, um die beste Route zu berechnen, basierend auf aktuellen Verkehrsbedingungen.

  • Sicherheit:

Warnungen bei Gefahrensituationen, wie abrupt bremsende Fahrzeuge oder blockierte Fahrspuren.

2. Anforderungen von LKW

  • Spezifische Routenplanung:

Berücksichtigung von Fahrzeugbeschränkungen wie Brückenhöhe, Gewichtsbeschränkungen und Gefahrguttransporte bei der Routenplanung.

  • Priorisierte Ampelschaltungen:

Anpassung der Ampelschaltungen für schwere Lastkraftwagen, um das Anfahren und Anhalten zu minimieren und den Verkehrsfluss zu verbessern.

  • Pausenplatz- und Parkplatzsuche:

Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Park- und Rastplätzen, insbesondere entlang von Autobahnen.

  • Stau- und Baustelleninformationen:

Frühzeitige Warnungen vor Staus, Baustellen oder Straßensperrungen, um Umwege rechtzeitig planen zu können.

  • Sicherheit im Verkehr:

Berücksichtigung der längeren Bremswege und größeren toten Winkel von LKW bei der Verkehrssteuerung.

3. Anforderungen von Bussen

  • Priorisierte Ampelschaltung:

Bevorzugung von Bussen an Ampeln, um Pünktlichkeit und Fahrplanstabilität zu gewährleisten.

  • Integration in den ÖPNV:

Echtzeit-Kommunikation mit anderen öffentlichen Verkehrsmitteln für reibungslose Übergänge und Anschlüsse.

Barrierefreiheit:

Berücksichtigung der speziellen Anforderungen von Passagieren mit Mobilitätseinschränkungen bei der Routenplanung und Haltestellensteuerung.

  • Dynamische Fahrgastinformation:

Anzeige von aktuellen Fahrplänen und Verspätungen für die Passagiere.

  • Verkehrssicherheit:

Berücksichtigung der Größe und Manövrierfähigkeit von Bussen bei der Verkehrssteuerung, insbesondere an engen Stellen oder in stark frequentierten Bereichen.

4. Anforderungen von Trams

  • Vorrang an Kreuzungen:

Sicherstellung eines reibungslosen und bevorzugten Durchgangs an Kreuzungen, um Verspätungen zu minimieren.

  • Sicherheitsmaßnahmen an Übergängen:

Schutzmaßnahmen und Warnsysteme für Trams, insbesondere an Kreuzungen mit Straßenverkehr und Fußgängerwegen.

  • Koordination mit anderen Verkehrsmitteln:

Abstimmung der Verkehrssteuerung mit anderen Verkehrsteilnehmern, um Kollisionen zu vermeiden und einen gleichmäßigen Verkehrsfluss zu gewährleisten.

  • Pünktlichkeit:

Gewährleistung einer pünktlichen Abfahrt und Ankunft durch optimierte Ampelschaltungen und Verkehrsleitsysteme.

  • Instandhaltungsplanung:

Integration von Informationen zu geplanten Wartungsarbeiten oder Streckenunterbrechungen in die Verkehrssteuerung.

5. Anforderungen von Fußgängern

  • Sichere Überquerung:

Bereitstellung sicherer und gut markierter Fußgängerüberwege mit ausreichender Grünphase.

  • Barrierefreiheit:

Berücksichtigung von Personen mit eingeschränkter Mobilität bei der Gestaltung von Fußgängerübergängen und Ampelschaltungen.

  • Information und Orientierung:

Bereitstellung von Informationen zu sicheren und schnellen Gehwegen, insbesondere in komplexen Verkehrsumgebungen.

  • Sichtbarkeit:

Sicherstellung, dass Fußgänger für andere Verkehrsteilnehmer sichtbar sind, insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen.

  • Reduzierung von Wartezeiten:

Minimierung der Wartezeiten an Ampeln, um einen flüssigen und sicheren Fußgängerverkehr zu gewährleisten.

6. Anforderungen von Fahrrädern

  • Sichere Radwege:

Schaffung und Erhaltung von sicheren und gut markierten Radwegen, getrennt vom motorisierten Verkehr.

  • Vorrangschaltungen:

Implementierung von Ampelphasen, die Fahrrädern Vorrang geben, um einen kontinuierlichen Fluss zu gewährleisten.

  • Integration in das Verkehrsleitsystem:

Bereitstellung von Fahrradrouten und -wegen in der Verkehrssteuerungsanwendung mit Berücksichtigung von Baustellen oder Hindernissen.

  • Sicherheit an Kreuzungen:

Spezielle Ampelphasen und Sicherheitsmaßnahmen für Fahrradfahrer an stark frequentierten Kreuzungen.

  • Parkmöglichkeiten:

Informationen über verfügbare Fahrradabstellplätze und -stationen, insbesondere in städtischen Gebieten.

Anforderungsvalidierung

Das Lastheft ist gut verständlich, vollständig und es gibt keine Wiedersprüche

Anforderungsmanagement

1. Verkehrssteuerung und Ampelschaltung

  • Optimierung der Ampelphasen für alle Verkehrsteilnehmer (Autos, LKWs, Busse, Trams, Fahrräder, Fußgänger) zur Minimierung von Wartezeiten und Verbesserung des Verkehrsflusses.

2. Verkehrsflussoptimierung

  • Stauvermeidung durch Echtzeit-Daten und dynamische Umleitungen.
  • Spezifische Routenplanung für LKWs unter Berücksichtigung von Beschränkungen (Brückenhöhe, Gewicht, etc.).
  • Geschwindigkeits- und Navigationsoptimierung für alle Fahrzeuge auf Basis aktueller Verkehrsbedingungen.

3. Sicherheit

  • Warnsysteme für Gefahrensituationen wie abrupt bremsende Fahrzeuge oder blockierte Fahrspuren.
  • Spezielle Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit für LKWs, Trams, Fußgänger und Fahrräder, besonders an Kreuzungen.

4. Integration und Vernetzung

  • Echtzeit-Kommunikation und Koordination zwischen ÖPNV (Busse, Trams) und anderen Verkehrsteilnehmern zur Vermeidung von Kollisionen.
  • Integration von Fahrrädern in die Verkehrsplanung, einschließlich Berücksichtigung von Baustellen und Hindernissen.

5. Benutzerfreundlichkeit und Barrierefreiheit

  • Barrierefreie Fußgängerüberwege und Haltestellen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität.
  • Echtzeit-Informationen zu Fahrplänen, Verspätungen und Anschlüssen im ÖPNV.

6. Parkplatzmanagement

  • Informationen zu verfügbaren Rastplätzen für LKWs und Fahrradparkplätzen in städtischen Gebieten.

7. Wartung und Instandhaltung

  • Einbindung geplanter Wartungsarbeiten und Streckenunterbrechungen in die Verkehrssteuerung, um den Betrieb störungsfrei zu halten.

Umsetzung

Wir haben uns dazu entschieden einen Kreisverkehr zu simulieren. Der Ozobot ist unterwegs fährt dann langsamer und kurz vor dem Kreisverkehr bleibt er stehen für 3 sekunden. Den Kreisverkehr verlässt er dann wieder nach rechts raus und fährt auf eine neben Strasse. Dort beschleunigt er dann bis er wieder nach links abbiegt und wieder in Richtung Kreisverkehr fährt. Somit fährt er unendlich um diesen Kreisverkehr herum.